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B2B-Podcast · Zielgruppe

Zielgruppe für einen B2B-Podcast. Nicht „alle, die uns kennen sollten“.

Wer soll zuhören, und was soll sich danach ändern? Vier Schritte führen dich von einer Wunschliste zu einer Zielgruppe, die man benennen kann.

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Kurzfassung: Die Zielgruppe für einen B2B-Podcast wird in vier Schritten bestimmt: Geschäftsziel festlegen, die Rolle der Zuhörenden benennen, deren Frage formulieren und prüfen, ob sie dafür Zeit hat. Eine Zielgruppe ist erst konkret, wenn du sie mit einer Funktion und einer offenen Frage beschreiben kannst, zum Beispiel: Leiterin Einkauf in einem Industriebetrieb, die wissen will, wie ein Zulieferer Lieferrisiken erklärt. Geschäftsführer und Fachkräfte hören unterschiedlich zu und brauchen unterschiedliche Folgen. Selten funktionieren beide in einer Staffel. Der nächste Schritt: der Potenzial-Check.

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    Ziel zuerst: Wer zuhören soll, hängt davon ab, was der Podcast bewirken soll.

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    Funktion statt Branche: „Mittelstand“ ist keine Zielgruppe. „Leiterin Einkauf“ schon.

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    Eine offene Frage: Jede Zielgruppe hat eine Frage, auf die sie noch keine gute Antwort hat.

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    Zeit prüfen: Hört diese Person tatsächlich Podcasts, und wann?

Einordnung

Warum „alle“ als Zielgruppe nicht reicht.

Im B2B ist die Zielgruppe klein. Das ist kein Nachteil, sondern der Grund, warum das Format funktioniert. Eine Person mit der richtigen Funktion, die dreißig Minuten zuhört, ist mehr wert als tausend Downloads aus Neugier.

Trotzdem starten viele Podcasts mit einer Zielgruppe wie „Entscheider im Mittelstand“. Das ist eine Berufsgruppe, keine Person. Wer so beschreibt, muss in jeder Folge alles für alle erklären und verliert alle.

Konkret wird es, wenn du die Zielgruppe nicht beschreibst, sondern ihr eine Frage zuordnest.

Vier Schritte

So wird aus einer Wunschliste eine Zielgruppe

In dieser Reihenfolge. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.

1. Geschäftsziel

Fachkräfte gewinnen, Vertrauen aufbauen, lange Vertriebswege begleiten. Das Ziel entscheidet, wer überhaupt in Frage kommt.

2. Rolle benennen

Eine Funktion, kein Branchenlabel: Einkauf, Geschäftsführung, Lehrlingssuchende, Fachkräfte mit Erfahrung.

3. Offene Frage formulieren

Was würde diese Person gern wissen, hat aber noch keine gute Quelle dafür? Das ist dein Themenfeld.

4. Zeit prüfen

Wann und wo hört diese Rolle zu? Pendelweg, Mittagspause, Werkstatt? Das bestimmt Länge und Format.

Geschäftsführung und Fachkräfte

Zwei Gruppen, zwei Hörweisen.

Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer hören gezielt und selten. Sie wollen Einordnung, Vergleich und Haltung von Menschen, die ihre Lage kennen. Fachkräfte hören länger und öfter. Sie wollen Praxis, konkrete Fälle und Menschen, mit denen sie arbeiten könnten.

Wer beide in einer Staffel anspricht, bedient am Ende keine. Meistens ist es klüger, eine Gruppe zuerst zu wählen und die zweite später mit eigenem Format zu holen.

Wie Hörerprofile im österreichischen Mittelstand konkret aussehen, zeigen die Hörertypen und die Personas für Geschäftsführung, HR und Vertrieb. Die Zielgruppenklärung gehört zum ersten Schritt des PodCanvas®-Frameworks.

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Und danach?

Zielgruppenanalyse

Die Methode im Detail: Wer hört zu, warum und wann?

Hörertypen im Mittelstand

Vier typische Profile mit Hörverhalten und Erwartungen.

Personas Kunden und Bewerber

Wie du Kundschaft und Bewerber getrennt ansprichst.

Ziele eines Podcasts

Welche Ziele neben Reichweite und Downloads zählen.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Wie definiert man die Zielgruppe für einen B2B-Podcast?

In vier Schritten: Geschäftsziel festlegen, Rolle der Zuhörenden benennen, ihre offene Frage formulieren und prüfen, ob sie Zeit zum Zuhören hat. Eine Zielgruppe ist erst konkret, wenn du sie mit Funktion und Frage beschreiben kannst.

Welche Zielgruppe passt zu einem Unternehmenspodcast?

Die, die dein Geschäftsziel trägt. Wer Fachkräfte sucht, spricht andere an als jemand, der lange Vertriebswege begleitet. Selten passen beide gleichzeitig in dieselbe Staffel.

Wie bestimmt man die Zielgruppe für Geschäftsführer und Fachkräfte?

Getrennt. Geschäftsführung hört gezielt und selten, will Einordnung und Haltung. Fachkräfte hören öfter und länger, wollen Praxis und Menschen. Beide brauchen eigene Folgen oder eigene Formate.

Wie erstelle ich Hörerprofile für den Mittelstand?

Über Funktion, offene Frage und Hörsituation, nicht über Alter und Branche. Für den österreichischen Mittelstand haben wir typische Profile unter Hörertypen und Personas zusammengefasst.

Wer soll deinen Podcast hören?

10 Minuten, kostenlos, kein Verkaufsgespräch. Der Potenzial-Check hilft dir, die Zielgruppe zu schärfen.

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